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Holzleim: Richtige Anwendung für stabile Holzverbindungen

Ihr nächstes Heimwerkerprojekt steht an und Sie wollen Ihre Holzkonstruktion mit Holzleim stabilisieren? Kein Problem, in unserem Online-Shop finden Sie eine umfassende Auswahl an hochwertigen Klebstoffen, zu denen auch Holzleime gehören. Beim Leimen von Holz kann die richtige Technik maßgeblich dazu beitragen, dass die gewünschte Holzverbindung lange hält und stabil bleibt. Wie Sie das schaffen, erfahren Sie jetzt in unserem Blogbeitrag!

Vorbereitungen, bevor Sie den Holzleim auftragen

Bevor Sie den Holzleim auftragen, sollten Sie die Arbeitsfläche richtig vorbereiten. Säubern Sie diese zuerst, sodass sie frei von Staub und Schmutz ist. Andernfalls kann es sein, dass unerwünschte Partikel in die Klebefuge geraten. Vergewissern Sie sich, dass Sie alle benötigten Werkzeuge parat haben, wie Pinsel oder Spachtel zum Auftragen des Leims, Zwingen zum Fixieren der Holzstücke, ein feuchtes Tuch zum Entfernen überschüssigen Leims und Schleifpapier. Ebenfalls ist es empfehlenswert, in einem gut belüfteten Bereich zu arbeiten, da Holzleim unangenehme Dämpfe freisetzen kann.

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Auch die Holzflächen selbst müssen sorgfältig vorbereitet werden. Vergewissern Sie sich, dass die Oberflächen trocken sind, da Feuchtigkeit die Klebekraft beeinträchtigen kann. Entfernen Sie auch hier Staub, Fett und andere Verunreinigungen mit einem feuchten Tuch oder einem Staubsauger. Es ist ebenfalls von Vorteil, die Holzflächen zu schleifen, um raue Stellen zu beseitigen und eine glatte, gleichmäßige Oberfläche zu schaffen. Dafür können Sie feines Schleifpapier verwenden, um die Haftung des Leims zu verbessern. Prüfen Sie auch die Passgenauigkeit der Holzstücke, um sicherzustellen, dass sie exakt zusammenpassen. Eine Trockenanpassung hilft Ihnen, die richtige Passform zu überprüfen, bevor Sie den Leim auftragen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So leimen Sie Holz richtig

  1. Leim auftragen: Tragen Sie den Holzleim gleichmäßig auf beide zu verbindenden Flächen auf. Verwenden Sie hierfür einen Pinsel oder einen Spachtel, um sicherzustellen, dass alle Bereiche gut bedeckt sind.
  2. Teile zusammenfügen: Drücken Sie die beiden Holzstücke fest aneinander. Achten Sie darauf, dass sie korrekt ausgerichtet sind und sich keine Lücken zwischen den Flächen befinden.
  3. Fixieren der Verbindung: Verwenden Sie Zwingen, um die Teile während der Trockenzeit in Position zu halten. Platzieren Sie die Zwingen in regelmäßigen Abständen entlang der Verbindung, um einen gleichmäßigen Druck auszuüben. Achten Sie darauf, den Druck nicht zu stark einzustellen, um Verformungen zu vermeiden.
  4. Überschüssigen Leim entfernen: Wischen Sie überschüssigen Leim, der aus der Fuge quillt, sofort mit einem feuchten Tuch ab. Dies verhindert Fleckenbildung und erleichtert die Nachbearbeitung.
  5. Trocknen lassen: Lassen Sie den Leim gemäß den Anweisungen des Herstellers vollständig trocknen. Dies kann je nach Art des Leims und Umweltbedingungen mehrere Stunden bis zu einem Tag dauern.
  6. Zwingen entfernen: Sobald der Leim getrocknet ist, können Sie die Zwingen vorsichtig entfernen. Überprüfen Sie die Verbindung auf Festigkeit und Stabilität.
  7. Nachbearbeitung: Falls nötig, können Sie die Verbindung nachschleifen, um eine perfekte Oberfläche zu erzielen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie das Werkstück lackieren oder beizen möchten.

Welche Leime eignen sich für welchen Einsatz?

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Es gibt verschiedene Arten von Holzleimen. Die gängigsten stellen wir Ihnen im Folgenden vor. Dabei hat jeder dieser Leime spezifische Eigenschaften, die sie für bestimmte Anwendungen besser geeignet machen, abhängig davon, ob die Verbindung reversibel, wasserfest oder besonders stark sein muss.

PVA-Leim, auch als Weißleim bekannt, ist wasserbasiert und eignet sich hervorragend für den Innenbereich. Er ist ungiftig, einfach zu reinigen und trocknet klar, was ihn zur idealen Wahl für den Möbelbau, Bastelarbeiten und allgemeine Holzverbindungen macht. Allerdings ist PVA-Leim nicht wasserfest und daher nicht für den Einsatz im Außenbereich geeignet. Wenn Sie eine wasserfeste Verbindung benötigen, ist PU- oder PUR-Leim die bessere Wahl. Polyurethan-Leim ist wasserfest und eignet sich hervorragend für den Außenbereich, wo Feuchtigkeit eine Rolle spielt, wie etwa bei Terrassenmöbeln oder Außentüren. Seine Fähigkeit, beim Aushärten zu expandieren, macht ihn für Verbindungen nützlich, die Lücken ausfüllen müssen. Glutinleim, auch als Knochenleim bekannt, ist dagegen ein traditioneller, reversibler Leim, der durch Erwärmen und Anfeuchten aktiviert wird. Er findet häufig Anwendung in der Restaurierung von Antiquitäten und im Musikinstrumentenbau, wo die Möglichkeit, die Verbindung zu lösen, von Vorteil ist.

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